Dachdecker-Innung Osnabrück

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Tag gegen Lärm

Weghören hilft nicht

 

Lärmschwerhörigkeit ist die häufigste Berufskrankheit im Baugewerbe und jedes Jahr kommen rund 6000 neu Erkrankte hinzu. Speziell für den Nachwuchs führte daher die BG Bau kürzlich zahlreiche Aktionen durch, um für das Lärmthema zu sensibilisieren. Erstmals nahm auch das Mayener Bundesbildungszentrum des Deutschen Dachdeckerhandwerks (BBZ) am „Tag gegen Lärm“ teil. An zwei Tagen informierten sich rund 100 Dachdecker-Azubis über die gesundheitlichen Folgen von Lärm, konnten ihr eigenes Hörvermögen testen lassen und in einer praktischen Übungen messen, wie laut eine Kreissäge oder ein Schlagbohrer sind. Die Auswirkungen sind spürbar: Einer Unterhaltung mit vielen Menschen in einem Raum folgen, wird schwierig und strengt nach kurzer Zeit schon an, ein Konzert in seiner musikalischen Bandbreite zu genießen, wird fast unmöglich. Lärm am Bau Lärm wird sehr subjektiv wahrgenommen: Jeder Mensch empfindet Geräusche unterschiedlich. Baustellenlärm und starker Verkehr werden als störend wahrgenommen, laute Musik findet manch einer eher entspannend. Nur: unabhängig vom persönlichen Empfinden schädigt auf Dauer jede Art von Lärm. Umso wichtiger sind Ruhephasen für das Gehör. Und wer im Arbeitsalltag schon viel Lärm ertragen muss, braucht Erholungsphasen umso dringender. Der Praxistest zeigt: Ein Schlagbohrer erreicht zwischen 90 und 100 Dezibel, eine Kreissäge kommt schon auf 110. Ohrschutz: ab 80 Dezibel Pflicht bei kurzen Geräuscheinwirkungen wie Hammerschläge kann es zu einer zeitweiligen Höreinschränkung kommen, von der sich das Ohr wieder erholt. Bei langandauernden Einwirkungen wie sehr lauter Musik oder Maschinenlärm über 85 Dezibel kann Schwerhörigkeit die Folge sein.

Quelle:ZVDH

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