Elektro-Innung Osnabrück

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Winter-Lehrabschlussfeier der Elektro-Innung Osnabrück mit fast 300 Gästen

Obermeisterin Astrid Herkenhoff warnt vor „Günters Bequemlichkeit“

Osnabrück (-ht-). „Günter ist immer um Ihr kurzfristiges Wohl bemüht und im Grunde genommen schweinehundfaul und bequem“, sagte Innungsobermeisterin Astrid Herkenhoff auf humorvolle und selbstironische Weise, aber mit durchaus ernstem Hintergrund, als sie die Festrede anlässlich der Lehrabschlussfeier der Elektro-Innung Osnabrück in den Räumen der Heilpädagogischen Hilfe in Osnabrück-Sutthausen hielt. 69 erfolgreiche Prüflinge der Fachrichtungen Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, für Automatisierungstechnik und für Maschinen- und Antriebstechnik konnten aus den Händen der Obermeisterin, des Ehrenobermeisters Lothar Finke und des Prüfungsausschussvorsitzenden Dieter Babinsky ihre Gesellenbriefe in Empfang nehmen.

Nicht nur als eine der größten, sondern auch aktivsten Innungen im Zuständigkeitsbereich der Kreishandwerkerschaft Osnabrück bezeichnete Kreishandwerksmeister Siegward Schneider die Elektro-Innung Osnabrück. In Anlehnung an den Elektro-Sprachgebrauch sagte er: „Die größte (An-)Spannung ist nach bestandener Gesellenprüfung erst einmal von Ihnen abgefallen, die hier und da aufgetretenen Widerstände ausgeschaltet, und das eine oder andere Getränk wird beim Feiern in Strömen fließen…“

„Den Günter als ständigen Begleiter in unserem Leben kennt eigentlich jeder“, war Astrid Herkenhoff von der Existenz dieser inneren Stimme überzeugt. Er will uns einreden: „Das schaffst Du sowieso nicht, das ist nichts für Dich, das hat doch Zeit“ oder „das können auch andere machen.“ Andererseits habe der erfolgreiche Kampf gegen den inneren Schweinehund so viel Positives: „Man startet beispielsweise ein Projekt, das zwar etwas zäh in Gang kommt, aber dann gute Fortschritte macht. Am Ende flutscht fast alles wie von selbst und man ist glücklich und stolz zugleich. Man muss eben nur wollen…“, mahnte die Obermeisterin. Sie bedankte sich bei allen an den Ausbildungserfolgen Beteiligten, insbesondere den Ausbildungsbetrieben, den Fachlehrern und Lehrwerkmeistern, aber insbesondere beim Gesellenprüfungsausschuss, allen voran beim Vorsitzenden Dieter Babinsky , der die meiste Verantwortung trug.

Prüfungsbeste in der Fachrichtung Automatisierungstechnik wurde Lisa Otte vom Ausbildungsbetrieb ebm (elektro-bau-montage) in Osnabrück. Bei den Energie- und Gebäudetechnikern zeigte Marcel Rothe, ausgebildet bei den Stadtwerken Osnabrück, die besten Prüfungsleistungen. Beide Kandidaten könnten auch offizielle Innungssieger 2016 werden, falls bei den Sommerprüfungen niemand eine neue Bestmarke setzt. Als Anerkennung überreichte Dieter Babinsky den beiden Prüfungsbesten jeweils ein Buch mit einer Widmung der Elektro-Innung Osnabrück. – Im Anschluss an den offiziellen Teil fand der gesellige Part mit Umtrunk und Imbiss in der Heilpädagogischen Hilfe statt.

Gruppenfoto: Ein imposantes Bild boten die 69 erfolgreichen Prüflinge, Ausschussmitglieder und Gäste. Foto: Thomas Osterfeld

Foto 2: Prüfungsbeste der Fachrichtung Automatisierungstechnik wurde Lisa Otte (2. v. lks.) vom Lehrbetrieb ebm. Als erste gratulierten mit einem Buchpräsent (von links) Ehrenobermeister Lothar Finke, Obermeisterin Astrid Herkenhoff und GPA-Vorsitzender Dieter Babinsky.

Foto 2: In der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik legte Marcel Rothe, ausgebildet bei den Stadtwerken Osnabrück, die beste Prüfung ab.

Fotos: Herbert Tiemann

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