Freie Fleischer-Innung zu Osnabrück

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Lossprechung der Freie Fleischer-Innung zu Osnabrück

Osnabrück (sc) Lob und Anerkennung für das Fleischerhandwerk konnte Festredner Werner Lager, stellvertretender Landrat, aus eigner Kenntnis bestens weitergeben, ist er doch selbst Fleischermeister. Er bescheinigte den jungen Fachkräften beste Zukunftsaussichten, denn sie würden in der gesamten Bundesrepublik, aber insbesondere auch im Landkreis Osnabrück dringend gebraucht. Er sieht hervorragende Chancen im Spannungsfeld zwischen Handwerk, und industrieller Produktion und in der Behauptung gegenüber den großen Handelsketten. Denn die Verbraucher/innen werden nach seiner Einschätzung in Zukunft auf gesunde und fachlich gut präsentierte Nahrungsmittel mehr Wert legen. Auch heute noch finden die meisten Produktentwicklungen und gängigen Produkte ihren Ursprung in handwerklichen Betrieben.

Lobende Worte für den Nachwuchs und die Ausbildungsbetriebe fand auch Obermeister Dieter Beermann, der mit Lehrlingswart Dieter Eickhorst die Gesellenbriefe überreichte. 16 junge Fachverkäufer/innen im Lebensmittel-handwerk, Fachrichtung Fleischerei, und 9 junge Fleischergesellen wurden traditionsgemäß freigesprochen, teilweise mit überdurchschnittlichen Prüfungsergebnissen sodass viele lobende Anerkennungen ausgesprochen werden konnten. Als Innungssiegerin bei den Fachverkäuferinnen wurde Angelika Ewert mit gut/sehr gut ausgezeichnet. Sie wurde bei Sostmann in Bramsche ausgebildet. Der Innungssieger bei den Fleischergesellen, Jannes Hunecke (sehr gut/gut) hat bei Mandel in Osnabrück gelernt und erhielt den Ehrenstahl der Innung. Eickhorst dankte auch den Ausbildern für ihren Anteil an der erfolgreichen Prüfung. Die jungen Leute forderte er auf, mit dem Lernen nicht nachzulassen und jede Gelegenheit zur Weiterbildung zu nutzen. So bietet z. B. eine Beteiligung am Leistungswettbewerb der Handwerksjugend die Gelegenheit, sich mit den Besten im Lande zu messen. Auch Eickhorst selbst erhielt besonderen Dank vom Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Osnabrück. Thorsten Coch fand es längst überfällig, dem „wichtigsten Mann bei der Prüfung“ einmal ausdrücklichen Dank abzustatten.

Auf der anschließenden fröhlichen Feier wurden die bei den praktischen Prüfungen produzierten Grillwürste verzehrt.

Fotos: Schaub

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