Friseur-Innung Osnabrück

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Inklusionsmusical „Grand Hotel Las Vegas“ in Osnabrück

Friseur-Innung Osnabrück „versorgt“ 130 Akteure in 90 Minuten

Osnabrück (ht). Nach den großen Erfolgen in ganz Deutschland machte das Inklusionsmusical „Grand Hotel Vegas“ Anfang November auch in der OsnabrückHalle Station. Die „Patsy und Michael Hull-Foundation“, u.a. unterstützt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Heilpädagogischen Hilfen vor Ort, setzt hier auf ideale Weise ein gemeinsames Projekt von Menschen mit und ohne geistige und körperliche Beeinträchtigungen eindrucksvoll in die Tat um. Aber mit der Begeisterung der Initiatoren und der Laienschauspielerschar allein ist es nicht getan. Als die mehrfache Tanzweltmeisterin Patsy Hull nach ihrer Festrede anlässlich der Innungssiegerfeier der Kreishandwerkerschaft Osnabrück im Hotel Remarque beim Kreishandwerksmeister Siegward Schneider und Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch anfragte, ob bei den Inszenierungen in Osnabrück auch das Friseurhandwerk ehrenamtlich mit dabei sein könnte, kam sofort ein positives Echo nach dem Motto: Irgendwie werden wir das hinbekommen.

Immerhin ging es dabei um das Schminken und Frisieren von rund 130 Akteuren, die in kleineren oder größeren Rollen auf der Bühne stehen. Ein entsprechend wuseliges Bild bot sich dem Fotografen am Morgen vor der 1. Vorstellung in den Garderoben der OsnabrückHalle. Man könnte es auch als geordnetes Chaos bezeichnen, aber eigentlich lief alles zügig und vor allem entspannt ab: Unter maßgeblicher Beteiligung der Friseur-Innung Osnabrück mit der früheren Fachbeiratsleiterin für Kosmetik Marita Allrutz, und einiger Fachklassen des Berufsschulzentrums am Westerberg mit der Pädagogin Cornelia Welp-Willmeyer ging es konsequent zur Sache. Immerhin mussten die 30 Freiwilligen rund 130 behinderte und nichtbehinderte Mimen innerhalb von gut 90 Minuten bühnenreif „gestalten“. Da führten flinke Hände den Kajalstift oder den Eyeliner und trugen Wimperntusche, Rouge oder Make up auf, andere wiederum bearbeiteten die Frisuren nach allen Regeln der Friseurkunst. Auch Patsy Hull begutachtete mit kritischen, aber strahlenden Augen ihre große Schauspielertruppe, deren Aufregung vor allem bei den jüngeren Darstellern allmählich anstieg. Hier und da noch ein Zupfen am Kostüm, ein aufmunternder Blick und ein letzter Rat, dann konnte das Musical vor ausverkauftem Haus beginnen.

Am Abend gab es gleich eine zweite Vorstellung, in deren Vorfeld das Friseurhandwerk erneut für die nötige Auffrischung sorgte. Eine zusätzliche Aufführung ist im Rahmen des Spendengalaballs der Patsy und Michael Hull-Foundation für den 4. Dezember in der OsnabrückHalle angesetzt. Auch hier dürfen Patsy Hull und Co. wieder mit der Unterstützung durch das Friseurhandwerk rechnen.

Bildtexte:

Inklusion 1: Reges Treiben herrschte hinter den Kulissen des Inklusionsmusicals in der OsnabrückHalle als insgesamt 130 Akteure vom Friseurhandwerk für ihren Auftritt zurechtgemacht wurden.

Inklusion 3: Letzte aufmunternde Worte vor dem Auftritt auch von Patsy Hull (links)

Inklusion 4: Menschen mit und ohne körperliche und geistige Beeinträchtigungen wurden in der OsnabrückHalle vom Friseurhandwerk geschminkt und frisiert.

Inklusion 5: Alles im Griff, und dabei stets entspannt und gut gelaunt, hatte Marita Allrutz (links), die als ehemalige Fachbeiratsleiterin für Kosmetik vor allem für das richtige Schminken verantwortlich war.

Fotos: Herbert Tiemann

Inklusionsmusical 2015

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