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„Duales System und Wissenschaft schließen sich nicht aus“

KH Osnabrück verleiht seit 20 Jahren Förderpreise an Hochschule und Universität Osnabrück

 

Osnabrück (-ht-). „Die Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung an Hochschule und Universität Osnabrück haben sehr häufig einen unmittelbaren, realen Nutzwert für Wirtschaft und Gesellschaft“, sagt Kreishandwerksmeister Siegward Schneider, Vorstandsvorsitzender der Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH) mit Blick auf die nunmehr 20jährige Förderpreisvergabe der Handwerksorganisation als Anerkennung herausragender studentischer Leistungen. Die Kooperation zwischen der Handwerkswirtschaft und der wissenschaftlichen Lehre und Forschung dieser Region erschöpft sich keinesfalls in formellen Auszeichnungen, sondern findet sich in vielen Bereichen des Alltags wieder. „Der gelungene Wissenstransfer zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten zwei Jahrzehnte“, ist Schneider vom hohen Stellenwert dieser Zusammenarbeit überzeugt.

„Unser duales Bildungssystem einerseits und freie Lehre, Wissenschaft und Forschung andererseits schließen sich nicht aus“, bringt KH-Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch die Erfolgsbilanz auf den Punkt. Nicht erst seit den sehr praxisorientierten Bachelor-Studiengängen insbesondere in technischen Berufen wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Baubetriebswirtschaft und Fahrzeugtechnik haben Studenten sich auch an leistungsstarken Handwerksunternehmen orientiert und sie als Studienplattform in einer partnerschaftlichen Weise genutzt, die zu echten Win-Win-Situationen führte. Auf diese Weise sind nach Cochs Überzeugung auch die hier und dort bestehenden Berührungsängste zwischen Handwerk und Wissenschaft abgebaut worden. So manche akademische Berufskarriere habe dadurch eine Fortsetzung im Handwerk gefunden, dessen Innovationspotential und hervorragenden Perspektiven noch vielfach unterschätzt würden.

Vor dem Hintergrund dieser erfreulichen Entwicklung begrüßt und unterstützt die Kreishandwerkerschaft Osnabrück ausdrücklich das Engagement der Hochschule und der Universität Osnabrück in Sachen „Deutschlandstipendium“. Dieses von der Bundesregierung vor drei Jahren auf den Weg gebrachte Förderprogramm gewährt einerseits den Studierenden eine finanzielle Unterstützung, aber auch eine wichtige Orientierungshilfe bei der Einschätzung beruflicher Anforderungen, und hilft andererseits den Unternehmen, geeignete Nachwuchskräfte frühzeitig kennenzulernen.