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„Flüchtlings-unterkünfte unbürokratisch und zeitnah bauen“

Kreishandwerkerschaft Osnabrück und Bau-Innungen suchen in Koordinierungsgruppe nach Lösungen

Osnabrück (-ht-). Neben den 1.100 Flüchtlingen, die aktuell im gesamten Landkreis untergebracht sind, erwarten die zuständigen Stellen im ersten Quartal 2016 ca. 2.000 weitere Flüchtlinge, die auf 20 Kommunen verteilt werden sollen. Für das gesamte Jahr rechnen die Experten mit insgesamt mindestens 4.000 neuen Flüchtlingen, für die möglichst zeitnah und kostengünstig zusätzliche geeignete Unterkünfte an verschiedenen Standorten geschaffen werden müssen. Im Rahmen einer Koordinierungsgruppe, die sich unter anderem aus Fachleuten des Landkreises Osnabrück und der Handwerksorganisationen zusammensetzt, wurden erste Lösungsansätze im „Haus der Innungen“ erörtert.

Die der Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH) angeschlossenen Bau-Innungen Osnabrück, Bersenbrück und Melle und ihre Obermeister wollen soziale Verantwortung übernehmen und möglichst unbürokratisch mit ihren Leistungen entsprechende Bauprojekte realisieren. Dies bestätigte Ernst Neve, Obermeister der Bau-Innung Bersenbrück und stellvertretender Kreishandwerksmeister der KH. Alle Beteiligten betrachten sich verlängerter Arm der auf Landesebene gegründeten Initiative „Niedersachsen packt an“ und entwickeln ein so genanntes ,,Osnabrücker Wohnbau-Modell“ mit ganz konkreten Schritten wie Bedarfs-, Grundstücks- und Kostenanalyse, einschließlich der Ermittlung der Gas-, Wasser- und Stromversorgungssituation und der Einbindung der entsprechenden Versorgungspartner. Auch die Weiterverwendung von sanierten oder neu entstandenen Unterkünften soll im Zuge der Nachhaltigkeit genauer untersucht werden.