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"Für Fachkräfte von morgen kein Aufwand zu groß"

Kreishandwerkerschaft Osnabrück meldet über 600 freie Ausbildungsplätze

ht Osnabrück. Auch die Handwerkswirtschaft stellt sich immer wieder die Frage, wo man junge Menschen „abholt“, denen die Vorzüge der zahlreichen Berufsperspektiven vermittelt werden sollen. Im Zeitalter hochleistungsfähiger Computer und Smartphones nutzt die Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH) mit ihren 42 angeschlossenen Innungen verstärkt die vielfältigen Möglichkeiten des Internets, um Berufsinformationen zu „transportieren“. Die rund 20 bislang produzierten Ausbildungsfilme einer Serie mit Os 1 TV und ein komplett überarbeiteter neuer Internetauftritt sind dafür nur zwei gute Beispiele.

 

  „Aber was nützen uns modernste Kommunikationsmöglichkeiten, wenn wir die reale Berufswelt nicht direkt vermitteln könnten?“ fragt Kreishandwerksmeister Siegward Schneider. Er spielt dabei vor allem auf die letzte Ausbildungsmesse an, auf der wieder rund 2.000 Schülerinnen und Schüler allgemein bildender Schulen die Chance wahrnahmen das Handwerk zum Anfassen zu erleben. „Hier präsentieren wir authentisch und hautnah, was Handwerk ausmacht, gepaart mit wichtigen Informationen über die vielfältigen Karrierechancen.“ An fast allen Messeständen konnten die Besucher selbst Werkzeuge ausprobieren, Werkstoffe wie Holz und Metall bearbeiten oder aber kleine und große Baumaschinen bewegen. „Der Aufwand, den das Handwerk jedes Jahr im Rahmen der Nachwuchswerbung betreibt, ist enorm“, bestätigt KH-Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch. Diese Anstrengungen seien angesichts des in vielen Bereichen bereits herrschenden Fachkräftemangels sowie im Sinne der Existenzsicherung für Berufstätige und der Aufrechterhaltung handwerklicher Qualitätsarbeit alternativlos.

Aktuell wurden über 600 freie Lehrstellen aus der Stadt Osnabrück und dem Landkreis gemeldet, die noch in diesem Sommer oder im nächsten Jahr besetzt werden könnten. Kontaktiert wurden auch Schulabgänger, die sich noch nicht für den Einstieg in unser bewährtes duales Ausbildungssystem entschieden haben, sondern erst eine weitere schulische Ausbildung anhängen möchten.

Auf dem Foto erklärt Obermeister Reinhold Stambusch interessierten Schülern die Vorzüge des Land- und Baumaschinentechniker-Handwerks.

Foto: Herbert Tiemann