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Für mehr Sonnenenergie auf Osnabrücks Dächern

Der ehemalige VfL-Profi Joe Enochs und seine Frau Gunilla gehörten zu den ersten, die sich von dem unabhängigen Energieberater Rupert Neumann wertvolle Tipps in Sachen Solartechnik geben ließen. Foto: Stadt Osnabrück

Die Stadt Osnabrück informiert über ihre neue Solar-Check Kampagne

(jh). Sonnenenergie steht im menschlichen Zeitmaßstab unerschöpflich zur Verfügung. Diese Energie können sich Bürger, Unternehmen, Vereine und viele mehr mit einer Solaranlage zunutze machen – zur Gewinnung von Strom und Wärme. Die solare Strom- und Wärmeerzeugung im dicht besiedelten Stadtgebiet ist die wichtigste Säule der Energiewende in Osnabrück, denn hier liegt das größte Potential. Allein auf den derzeit geeigneten Dachflächen in Osnabrück ließe sich der gesamte Strombedarf aller Osnabrücker Haushalte erzeugen. Doch woher weiß ich, ob sich gerade mein Dach eignet und sich eine Solaranlage auch für mich als individueller Bürger, individuelles Unternehmen oder individueller Verein wirtschaftlich gestaltet?

Diese Fragen eines Solarinteressierten sollen im Rahmen der Solar-Check Kampagne der Stadt Osnabrück, ein Kooperationsprojekt mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN), beantwortet werden. Der Solar-Check ist ein kostenloses Angebot der Stadt Osnabrück für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie für kleinere Unternehmen und Vereine in Osnabrück. Energieexperten informieren Sie bei einem Solar-Check qualifiziert, unabhängig und kostenlos, ob Ihr Haus für die Installation einer Solaranlage geeignet ist und ob sich diese wirtschaftlich rechnet. Mit dem Auftakt der Kampagne Ende Juni diesen Jahres haben der VfL und die Fußballlegende Joe Enochs das Angebot als erste Nutzer getestet und empfehlen dieses guten Gewissens allen Solarinteressierten weiter. Seither wurden bereits weitere 40 Solar-Checks durchgeführt.

Bei dem Hausbesuch durch den Energieberater werden sowohl die Möglichkeiten für die solare Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung (Solarthermie) als auch für solare Stromerzeugung (Fotovoltaik) untersucht.

Der Berater nimmt die Eignungskriterien in Augenschein, wie z. B. Dachtyp, -zustand und -schräge, Verschattungsgrad, Heizungstyp sowie Anschlussmöglichkeiten. In den Solar-Check einbezogen wird auch Ihr individueller Strom- und Wärmeverbrauch und damit die Frage nach den Kosten, Fördermitteln und der Wirtschaftlichkeit. Sie haben natürlich die Möglichkeit Ihre ganz individuellen Fragen zu klären und erhalten übersichtlich zusammengestellte Informationen, die Ihnen aufzeigen, wie sich eine Solaranlage nun weiter realisieren lässt, wen Sie konkret ansprechen können und wo und wie Sie Fördermittel dafür bekommen könnten. An diesem Punkt kommt auch eine Liste mit Fachbetrieben ins Spiel, die nach einer Umfrage der Kreishandwerkerschaft Osnabrück bei den angeschlossenen SHK- und Elektro-Innungen zusammengestellt wurde und Interessenten durch den Energieberater auf Wunsch zur Verfügung gestellt wird.

Einen Termin für eine kostenlose Beratung können Interessierte bei der Stadt Osnabrück, Fachbereich Umwelt und Klimaschutz unter Telefon 0541 323-3173 oder per E-Mail umwelt@osnabrueck.de ausmachen.