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Innungssiegerfeier 2015

Auch in diesem Jahr ehrte die Kreishandwerkerschaft Osnabrück wieder alle Innungssieger (-innen) des Jahres 2015 und ihre Ausbildungsbetriebe im Osnabrücker Hotel Remarque.

Patsy Hull: „Manchmal muss man auch an seine Grenzen gehen“

KH ehrte 47 Innungssieger(-innen) und Ausbildungsbetriebe im Hotel Steigenberger Remarque

Osnabrück.-ht- Noch nie gingen aus den der Kreishandwerkerschaft Osnabrück angeschlossenen 42 Innungen insgesamt 47 Innungssiegerinnen und –sieger hervor. Diese neue Rekordzahl mag einerseits darauf zurückzuführen sei, dass über die Jahrzehnte hinweg vor allem durch den technischen Wandel hervorgerufen, neue, eigenständige Fachrichtungen entstanden sind, andererseits der handwerkliche Nachwuchs auch in der Spitze leistungsstark wie nie zuvor ist.

Auf jeden Fall war dies eine von vielen guten Botschaften, die Kreishandwerksmeister Siegward Schneider, Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch, sowie das Moderatorenpaar, Geschäftsführerin Ursula Schaub und Innungs- und Pressereferent Herbert Tiemann den über 200 Gästen auf der Innungssiegerfeier im Steigenberger Hotel Remarque vermitteln konnten.

Ehrengast Patsy Hull, mehrfache Weltmeisterin aus der berühmten Osnabrücker Tanzfamilie, schilderte darüber hinaus in ihrer Festrede sehr authentisch und nachvollziehbar, welche Hürden sie als Tanzsportprofi zu überwinden hatte: „Manchmal musste ich wirklich an meine Grenzen gehen.“ Auch der Elite des Handwerks wollte sie mit ihren Schilderungen verdeutlichen, dass man bei größeren Widerständen im Berufsleben nicht gleich aufgeben soll. Positives Denken sei auch bei ihrer Arbeit mit Menschen angesagt, die mit einer geistigen und körperlichen Beeinträchtigung leben müssen und im Idealfall wie selbstverständlich in unsere Gesellschaft integriert sein sollten. Dafür gab die charmante Patsy Hull auch einige nachahmenswerte Beispiele anhand von Video-Ausschnitten. Live vor dem Publikum präsentierte eine von ihr betreute Gruppe die gelungene Tanzeinlage unter dem bezeichnenden Titel „Para Hip Hop“.

Nach Handwerksgruppen zusammengefasst, stellten die beiden Moderatoren Ursula Schaub und Herbert Tiemann in Kurzinterviews wieder die Hauptpersonen vor, die Damen und Herren Innungssieger und die Vertreter ihrer Ausbildungsbetriebe, die bereitwillig viele Fragen beantworteten und die Gäste an ihren Einschätzungen und Plänen, zum Teil auf sehr humorige Art teilhaben ließen. Für den ausgezeichneten Berufsnachwuchs im Handwerk gab es überdies den schon Kultstatus erlangenden „Werkzeugkoffer 4.0“ aus der großen Imagekampagne des Handwerks. Alle Teilnehmer konnten wieder die Sonderausgabe der "KH-Info Ausbildung", deren druckfrische Exemplare überall verteilt wurden, nach dem gemeinsamen Abendbuffet und den üblichen Pressefotos mit auf den Heimweg nehmen.

Fotos: S. Göpel