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"Keine Werbemaßnahme kann persönliches Gespräch ersetzen"

Kreishandwerkerschaft Osnabrück zur Schlüsselrolle der Schulen

Osnabrück (-ht-). “Ausbildung 49“, die zweitägige Berufsorientierungsmesse, auf der sich auch das Handwerk kürzlich mit seinen Innungen in seiner ganzen Vielfalt präsentierte, hat  nach Ansicht der Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH) sehr deutlich gemacht, welch entscheidende Rolle die Pädagogen hier einnehmen. „Mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler informierten sich auf dem Messegelände über die sehr guten beruflichen Perspektiven im Handwerk und nutzten die zahlreichen praktischen Betätigungsmöglichkeiten intensiv. Nicht nur die aufmerksame Begleitung der Lehrerinnen und Lehrer der allgemein bildenden Schulen während der Veranstaltung hat dabei zum Messeerfolg beigetragen, sondern auch die offensichtlich sehr gute Vorbereitung im Unterricht“, lobte KH-Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch die Arbeit der Pädagogen.

Es gebe auch einige Lehrer, die sich mit großem persönlichem Aufwand darum kümmern, dass den Wünschen und beruflichen Neigungen der Schüler trotz bisweilen vorhandener Probleme im Umfeld Rechnung getragen wird. Die Vermittlung von Praktika und Lehrstellen durch das persönliche Gespräch sei unverzichtbar und durch keine noch so gut inszenierte Imagekampagne oder aufwendige Informationsbroschüre zu ersetzen, betont Kreishandwerksmeister Siegward Schneider: „Die Schüler müssen an der richtigen Schnittstelle abgeholt und im übertragenen Sinne an die Hand genommen werden.“

Andererseits nehmen, so die KH, einige Handwerksbetriebe die Anwerbung ihres beruflichen Nachwuchses auch selbst unmittelbar in die Hand und informieren nach entsprechender Absprache mit der jeweiligen Schulleitung in den Klassen während des berufsvorbereitenden Unterrichts persönlich über alle Details und das Anforderungsprofil ihres Berufsbildes. Exemplarisch für viele vorbildliche Bildungseinrichtungen werden die Gesamtschule Schinkel und die Domschule genannt. Diese sehr anschaulichen Präsentationen kämen bei den jungen Menschen offensichtlich sehr gut an und seien willkommene Entscheidungshilfen.

Das kooperative Miteinander von Handwerk und Pädagogen mache aber bei den allgemein bildenden Schulen nicht halt, so Schneider. Auch der ständige Dialog mit den Berufsbildenden Schulen der Stadt und des Landkreises Osnabrück trage in vielen kleinen und auch größeren Schritten dazu bei, dass die Lerninhalte für Auszubildende, die sich ja bereits für einen Handwerksberuf entschieden haben, immer wieder optimiert und im Rahmen der gesetzlichen Richtlinien an die realen Verhältnisse im Berufsalltag angepasst werden.