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Stärkung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) unverzichtbar

Regelmäßige Überprüfungen durch die zuständigen Behörden erzeugen auch eine abschreckende Wirkung. Foto: Herbert Tiemann

KH unterstützt gemeinsame Forderungen von ZDH und DGB

 

ht Osnabrück. „Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Scheinselbständigkeit bereiten Unternehmen und Beschäftigten gleichermaßen eine Fülle von Problemen, da Wettbewerbsverzerrungen für Betriebe und Lohn- und Sozialdumping für Arbeitnehmer die negativen Folgen sind“, warnt stellvertretender Kreishandwerksmeister Ernst Neve, Obermeister der Bau-Innung Bersenbrück. Zusammen mit dem Vorstand und der Geschäftsführung der Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH) unterstützt er deshalb die gemeinsame Erklärung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) an die Bundesregierung, die zuständigen Verfolgungsbehörden, insbesondere die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) personell und organisatorisch zu stärken.

Auf die bereits bestehende freiwillige Initiative von KH, Handwerkskammer, Stadt Os-nabrück und Landkreis Osnabrück bei der selbst finanzierten, bislang sehr effizienten Schwarzarbeitsermittlung verweist KH-Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch. Er ist davon überzeugt, dass durch die Besetzung weiterer Planstellen der FKS die Verfolgung der Schwarzarbeit und nicht zuletzt die Kontrollen des zu Jahresbeginn eingeführten Mindestlohnes in den entsprechenden Branchen noch wesentlich verbessert werden können. „Dabei setzen unsere Kooperationspartner und wir nicht nur auf die Ermitt-lung bereits begangener Ordnungswidrigkeiten und Straftaten, sondern auch auf die abschreckende Wirkung solcher Maßnahmen“, so Coch.

Dass die Schwarzarbeit in ihren vielfältigen Erscheinungsformen einen enormen volkswirtschaftlichen Schaden durch entgangene Steuern und Sozialversicherungsbeiträge in Milliardenhöhe verursacht und auch zu extremer sozialer Ungerechtigkeit führt, macht Kreishandwerksmeister Siegward Schneider deutlich: „Schwarzarbeit war und ist kein Kavaliersdelikt, sondern gefährdet unseren gemeinsam hart erarbeiteten Wohlstand, Wachstum und Beschäftigung. Dieses Unrechtsbewusstsein muss in der Bevölkerung noch viel stärker ausgeprägt werden.“

Kontakt: Herbert Tiemann, Pressereferent im „Haus der Innungen“,

Am Schölerberg 9, 49082 Osnabrück

Telefon: (0541) 96110-13,

Fax: 96110-96

E-Mail: tiemann@kh-os.de