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Steuerbonus für Handwerksleistungen wird auch in 2013 gewährt

Bis zu 1.200,- € pro Haushalt und Jahr können Handwerkskunden an Steuern einsparen

ht Osnabrück.

Bis zu 1.200,- €  pro Haushalt und Jahr können Steuerzahler sparen, wenn sie handwerkliche Leistungen im Rahmen des staatlichen Steuerbonus‘ geltend machen. Dies teilt die Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH) mit und verweist auf den neuen Informationsflyer des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Ein Muster dieses Flyers, der alle Gewährungskriterien und auch Beispielberechnungen enthält,  kann im Internet unter www.zdh.de heruntergeladen werden.   

 „Offensichtlich haben die zahlreichen Interventionen der Handwerksorganisationen etwas bewirkt, denn der Bundesrechnungshof hatte sich ursprünglich gegen eine Fortsetzung des Steuerbonus‘ ausgesprochen, weil die so genannten Mitnahmeeffekte angeblich überwiegen würden“, erklärt Kreishandwerksmeister Siegward Schneider. Inzwischen habe die Politik wohl eingesehen, dass sich diese Maßnahme als durchaus konjunkturfördernd bemerkbar macht und zugleich der Schwarzarbeit entgegenwirkt.
Maximal 1.200,- Euro pro Jahr können nach der geltenden Regelung an Steuern eingespart werden, oder anders ausgedrückt:  20 Prozent von 6.000,- Euro auf der Handwerkerrechnung. In bestehenden Gebäuden sind alle handwerklichen Tätigkeiten für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen begünstigt. Dazu zählen zum Beispiel Arbeiten an Innen- und Außenwänden, Arbeiten am Dach, an der Fassade und an Garagen, das Streichen und Lackieren von Türen, Fenstern (innen und außen), Wandschränken, Heizkörpern und -rohren. Aber auch die Reparatur und der Austausch von Bodenbelägen sowie die Reparatur, Wartung oder die Auswechslung von Heizungsanlagen, Elektro-, Gas- und Wasserinstallationen, die Modernisierung oder der Austausch der Einbauküche und die Badrenovierung werden steuerlich begünstigt. Neubau- und Materialkosten fallen zwar nicht unter die Förderung, aber alle sonstigen Arbeitsleistungen samt Fahrtkosten sowie die darauf entfallende Mehrwertsteuer.

Auf ein paar wesentliche formelle Aspekte verweist KH-Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch: Demnach sollen die steuerbegünstigten Kosten nicht bar bezahlt und in der Rechnung gesondert ausgewiesen werden.  Angemeldet werden die Bonusansprüche mit der jährlichen Einkommensteuererklärung. Der Zahlungszeitpunkt und nicht der Termin der erbrachten Handwerkerleistung ist bei der Zuordnung des Steuerjahres maßgebend.