Leistungen für das
Handwerk

Aktuelles aus dem Handwerk

Gut informiert mit der Kreishandwerkerschaft Osnabrück

 
Zurück zur Übersicht

„Wissenstransfer in die Praxis ist wie ein roter Faden“

KH-Förderpreis 2015 ging an Ebla Estelle Wais

Mit dem Forschungsgebiet der Berufskrankheiten innerhalb des Fachbereichs Humanwissenschaften der Universität Osnabrück befasste sich in ihrem Studium die Osnabrückerin Ebla Estelle Wais. Mit dem diesjährigen Förderpreis der Kreishandwerkerschaft Osnabrück ausgezeichnet wurde ihre Masterarbeit „Empirische Untersuchungen zu den Auswirkungen von arbeitsbedingtem Lärm auf Arbeitnehmer im Maschinenbau“, eine exemplarische Bestandsaufnahme und Entwicklung innovativer Präventionsstrategien. Die von Dr. Meike Strunk betreute und mit 1,0 bewertete Arbeit ist nach Überzeugung der Gutachter ein herausragender Beitrag zur Prävention berufsbedingter Erkrankungen mit hoher praktischer Verwertbarkeit. Den Aspekt des Wissenstransfers in Wirtschaft und Gesellschaft unterstrich bei der feierlichen Preisübergabe in der Aula des Osnabrücker Schlosses Kreishandwerksmeister Siegward Schneider in einer kleinen Laudatio. Durch die inzwischen 20jährige Förderpreisgeschichte der KH mit der Uni habe sich diese Umsetzbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis wie ein roter Faden gezogen. Nach Expertenschätzungen sind ca. 4 bis 5 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland an ihrem Arbeitsplatz einem erhöhten Lärmpegel ausgesetzt. Die Lärmschwerhörigkeit gehöre seit Jahrzehnten zu den am häufigsten anerkannten Berufskrankheiten in unserem Land mit entsprechend hohen Kosten für die Solidargemeinschaft. Gegenwärtig arbeitet Ebla Estelle Wais an einer erfolgreichen Absolvierung des Vorbereitungsdienstes für das Lehramt an berufsbildenden Schulen am Studienseminar Stade.

 

Den Förderpreis der Kreishandwerkerschaft Osnabrück nahm in diesem Jahr Ebla Estelle Wais (Mitte) von Kreishandwerksmeister Siegward Schneider (rechts) während der offiziellen Verleihungsfeier in der Aula des Schlosses entgegen. Links im Bild die Betreuerin der ausgezeichneten Masterarbeit, Dr. Meike Strunk, Fachbereich Humanwissenschaften, Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitstheorie.

Foto: Herbert Tiemann