Innung der Raumausstatter und Sattler Bezirk Osnabrück und Grafschaft Bentheim

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„Jetzt sollten Sie Ihre Geschicke eigenständig lenken“

Feierliche Lossprechung der Raumausstatter

„Was bedeutet eigentlich der Begriff Lossprechung“, fragte Obermeister Ulrich Hörnschemeyer in die Runde, als die Innung der Raumausstatter und Sattler, Bezirk Osnabrück und Grafschaft Bentheim in der Mensa der Handwerkskammer das erfolgreiche Ende der Lehrzeit von neun Gesellinnen mit vielen Gästen angemessen feierte. Die Antwort lieferte der Obermeister selbst: In der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs „Lossprechung“ meinten man offensichtlich, dass der berufliche Nachwuchs jetzt mündig sei und seine Geschicke eigenständig lenken solle. Innungssiegerin wurde Marilisa Ohlwein vom Ausbildungsbetrieb Bröther in Osnabrück-Sutthausen.

Ganz deutlich machte Hörnschemeyer in seinen feierlichen Worten den Respekt, den er den neuen Gesellinnen für ihre gebotenen Leistungen zollt. Fleiß und Ausdauer seien wesentliche Tugenden, mit denen das Ausbildungsziel erreicht wurde. Auch den beteiligten Betrieben und dem Gesellenprüfungsausschuss dankte der Obermeister für ihren Einsatz und den reibungslosen Ablauf der Prüfungen. Gelobt wurde auch die sinnvolle Ergänzung der Ausbildung durch die Berufsschule, vertreten durch Michael Schmale, und die betriebsbegleitende Ausbildung innerhalb unseres dualen Systems. Lobende Worte hatte auch der stellvertretende Obermeister und Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses Gerhard Bühren für die Junghandwerkerinnen parat: „Diese Klasse war von Anfang an sehr diszipliniert…“

Die während der Feier noch zu besichtigenden Gesellenstücke, auch „Kojen“ genannt, die im Prüfungsraum aufgebaut waren, legten Zeugnis ab von den vier Sparten des Raumausstatterhandwerks, die die jungen Damen beherrschen müssen. Dazu zählen die Dekoration, die Wandbekleidung, der Bodenbelag und die Polsterei. Handwerkliches Geschick ist hier ebenso gefragt wie räumliches Vorstellungsvermögen, Gespür für passende Kombinationen von Farben und Formen, aber auch der Sinn für Funktionalität.

Obermeister Hörnschemeyer mahnte abschließend, dass mit dem Bestehen der Gesellenprüfung das Lernen selbstverständlich nicht aufhöre. Eine erste ganz wichtige Etappe des Berufslebens sei nun erreicht worden. Darauf lasse sich sehr gut aufbauen.

Zu den Fotos: Erleichterung und Freude nach bestandener Gesellenprüfung im Raumausstatterhandwerk bei neun jungen Damen, flankiert von Obermeister Ulrich Hörnschemeyer (rechts), Fachlehrer Michael Schmale (links)  und dem Prüfungsvorsitzenden Gerhard Bühren (2. v. lks.). In der Bildmitte mit weißer Bluse die Innungssiegerin Marilisa Ohlwein.

Innungssiegerin Marilisa Ohlwein (lks.) und Ausbilderin Denise Bröther mit der so genannten „Koje“, wo die praktischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden müssen.

Fotos: Herbert Tiemann

Klicken Sie hier, um sich die ganze Bildergalerie anzuschauen und Ihre Fotos zu downloaden.

Raumausstatter/-in

Alexandra Hummel, (Ausbildungsbetrieb Karl Fechtenkötter und Ansgar Fechtenkötter GbR Raumausstatterbetrieb)

Giuliana Sophie Clary, (Städtische Bühnen Osnabrück gGmbH)

Johanna Engbert, (Raumausstattung Wellendorf e. K.)

Laura Krümpelmann, (Raumausstattung Bettenbrock GmbH)

Leonie Seiler, (Alfons Lehmkuhl)

Marilisa Ohlwein, (Denise Bröther und Nicole Bröther GbR)

Marina Haubrich, (Norbert Telscher)

Marlena Kersting, (Raumgestaltung Meyer e. K.)

Lea Bendul, (Norbert Telscher, Bad Iburg)

 

 

 

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