Innung für Kälte- und Klimatechnik Osnabrück-Emsland

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Alle Kältemechatroniker haben mit „Sehr gut“ bestanden!

12 Kandidaten der Innung Osnabrück-Emsland erhielten „Freispruch“ in Springe

An der Norddeutschen Kälte-Fachschule in Springe fanden auch in 2019 die Gesellenprüfungen für die neuen Mechatroniker für Kältetechnik in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt statt.  Aus der Innung für Kälte- und Klimatechnik Osnabrück-Emsland, für die der stellvertretende Obermeister Martin Rüterbories, Firma Heifo in Osnabrück,  an der Lehrabschlussfeier teilnahm,  waren zwölf Kandidaten erfolgreich. Vier erreichten das Ausbildungsziel im ersten Anlauf nicht. Insgesamt gab es 47 Absolventen, 43 Junggesellen und vier Junggesellinnen.

Landesinnungsmeister Reiner Bertuleit erinnerte die neuen Gesell/innen daran, wie alles begann: „Stellt euch doch mal die Frage, wie ihr in diesen Beruf gekommen seid oder wie es  war, als ihr das erste Mal von der Geschäftsführerin der Fachschule, Iris Wolf-Bormann, eingenordet worden seid. Wie war euer erster Arbeitstag?“

Rüterbories machte anhand einer Geschichte von einem reichen Mann und seinem Diener klar, dass man seine Arbeit stets so verrichten sollte, dass man am Ende auch persönlich damit zufrieden ist. Der reiche Mann ging ein Jahr auf Reisen und gab seinem Diener den Auftrag für ihn ein Haus zu bauen. Der Diener dachte sich, dass er ja noch so viel Zeit habe, so dass er sich zunächst noch ausruhen könne. Als das Jahr sich dem Ende neigte, baute der Diener das Haus in aller Eile fertig. Es hatte dadurch aber noch erhebliche Mängel. Der reiche Mann kam von seiner Reise zurück und fragte seinen Diener, ob er mit seiner Leistung zufrieden sei. Weil der Diener nicht zugeben wollte, dass er das Haus nur mangelhaft bauen konnte, weil er zu spät mit dem Bau begonnen hatte, bejahte er die Frage. Zur Belohnung machte der reiche Mann seinem Diener ein großzügiges Geschenk: „Dann ist das jetzt dein Haus!“

Bertuleit erläuterte die Zahlen der absolvierten Gesellenprüfung. Von insgesamt 63 Prüflingen hätten 47 mit einer Durchschnittsnote von 61 % (ausreichend) bestanden, davon drei Absolventen mit der Note „gut“. Während der Landesinnungsmeister diese Daten recht sachlich vortrug, hatte der Schulleiter der Norddeutschen Kälte-Fachschule, Kai-Uwe Prüß, hierzu eine ganz eigene, originelle  Betrachtungsweise. Aus Sicht der Absolventen ist schon alleine das Bestehen der Prüfung ziemlich „gut“. Gut zu bestehen sei doch eigentlich „sehr gut“! „Also haben alle mit sehr gut bestanden“, meinte Prüß mit einem Augenzwinkern. Schelmisch fügte er hinzu, dass die jungen Leute sich des Vergehens einer bestandenen Gesellenprüfung schuldig gemacht hätten, was aber letztlich immer mit „Freispruch“ endet.

Prüfungsbester der Innung Osnabrück-Emsland wurde Alexander Martens von der HEIFO Rüterbories GmbH & Co. KG in Osnabrück.

Gruppenfoto: Entspannt und erleichtert geben sich die erfolgreichen Prüfungsabsolventen im Zuständigkeitsbereich der Innung für Kälte- und Klimatechnik Osnabrück-Emsland mit dem stellvertretenden Obermeister Martin Rüterbories (3. v. lks.) nach der Lehrabschlussfeier in Springe.

Foto: Steven Kerstan

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