Tischler-Innung Osnabrück

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Vizepräsident Reiner Möhle: „Selbstbewusst den Berufsalltag meistern“

Große Lehrabschlussfeier der Tischler-Innungen Osnabrück-Stadt und –Land in der Hochschule Osnabrück mit Ausstellung

Osnabrück (ht). 39 neue Gesellen, die zum Teil echte Spitzenleistungen bei den Abschlussprüfungen boten, wurden von den Tischler-Innungen Osnabrück-Stadt und –Land, aber auch von den Gästen zu Recht gelobt und gefeiert. Im außergewöhnlichen Ambiente des großen Hörsaalgebäudes SL der Hochschule Osnabrück an der Barbarastraße kamen die Gesellenstücke ganz besonders schön zur Geltung, die während der gut besuchten Ausstellung ein Wochenende lang besichtigt werden konnten. Die Festrede hielt der neue Vizepräsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim Reiner Möhle mit der Kernbotschaft, das Handwerk selbstbewusst zu vertreten.

Auch im Namen ihres Obermeisterkollegen Ludger Schimmöller (Innung Osnabrück-Land) begrüßte Susanne Sökeland (Innung Osnabrück-Stadt) die rund 120 Teilnehmer der Lehrabschlussfeier. Sie bedankte sich insbesondere bei den Mitgliedern der Gesellenprüfungsausschüsse und allen, die am Zustandekommen des auch in diesem Jahr wieder sehr hochwertigen Katalogs mit den Gesellenstücken maßgeblich beteiligt waren. – „Ich bin erstaunt und voller Bewunderung“, bekannte Studiendekan Prof. Dr. Rainer Bourdon angesichts der ausgestellten Gesellenstücke. Er begrüßte im Namen der Hochschule, die er mit ihren inzwischen 13.000 Studierenden kurz vorstellte.

 

(Fotomotiv Gruppenbild)

39 neue Gesellen beglückwünschten die Tischler-Innungen Osnabrück-Stadt und Osnabrück-Land auf der Lehrabschlussfeier im Hörsaalgebäude SL der Hochschule Osnabrück. Die Räumlichkeiten boten nicht nur für das Gruppenfoto mit den „Offiziellen“ einen passenden Rahmen, sondern auch für die sich anschließende zweitägige Ausstellung der besten Gesellenstücke. Ganz links Festredner Reiner Möhle, Vizepräsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Vorn rechts Studiendekan Prof. Dr. Rainer Bourdon, Hochschule Osnabrück. Neben ihm Obermeisterin Susanne Sökeland (Innung Osnabrück-Stadt) und direkt hinter ihr Obermeister Ludger Schimmöller (Osnabrück-Land). Am rechten Bildrand im schwarzen Shirt Lehrlingswart Heiner Geisemeier Os.-Land).

 

(Motiv „Festredner Möhle“)

Festredner Reiner Möhle, Vizepräsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, appellierte an den handwerklichen Nachwuchs, das berufliche Können selbstbewusst umzusetzen und die Kundenzufriedenheit als Maßstab zu nehmen.

 

(Motiv Innungssieger Rehmer, Ig.-Os.-Land)

Mit seinem TV Möbel in Eiche wurde Stefan Rehmer, ausgebildet bei Wilhelm Nordsieck e.K., Inh. Jens Nordsieck in Bad Essen Innungssieger der Tischler-Innung Osnabrück-Land.  Der neue Geselle hat mit seinem Gesellenstück die schlichten und einfachen Formen eines TV-Möbels mit farblichen Akzenten verbunden.

 

(Motiv Innungssieger  Schwöppe, Ig. Os.-Stadt)

„Meine Idee war, ein etwas anderes Gesellenstück zu bauen“, sagte der Innungssieger der Tischler-Innung Osnabrück-Stadt, Marcel Schwöppe, angesichts seines extravaganten Sofas in Palme. Er wurde im Osnabrücker Betrieb Fly Möbelteile GmbH ausgebildet und legte das Hauptaugenmerk auf die dunklen, mit Palme furnierten Korpen.

 

(Motiv „Die Gute Form“)

Beim Traditionswettbewerb „Die Gute Form“ siegte Nicklas C. Potter vom Ausbildungsbetrieb Scholtissek GmbH & Co. KG in Ostercappeln. Das große Talent mit englischen Wurzeln  sah bei seinem Schreibtisch in Nussbaum und Esche die besondere Herausforderung darin, das Gestell trotz des filigranen Aussehens standhaft zu konstruieren. Er gewann auch den Publikumspreis, der später von den Ausstellungsbesuchern ermittelt wurde.

 

„Erst wenn man eigenverantwortlich etwas erarbeitet und umsetzt, lernt man sehr viel dazu“, sagte Reiner Möhle. Die jungen Handwerker sollten das Erlernte selbstbewusst in ihrer beruflichen Karriere einsetzen und das Motto der Imagekampagne „Wir sind Handwerker – wir können das!“ jeden Tag ausleben. Die Weiterbildung spiele dabei natürlich eine entscheidende Rolle, doch sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass wir hierzulande auch sehr gute Bedingungen und Strukturen vorfinden, um die uns sehr viele Menschen im Ausland beneiden, einschließlich der sozialen Absicherung. „Sie wissen wie Holz aussieht, wie es sich anfühlt und wie es riecht“, sagte Möhle, wobei er allegorisch die unbedingte Identifikation mit dem erlernten Handwerksberuf ansprach. Jeder solle möglichst hohe Ansprüche an sich selbst stellen, doch die Kundenzufriedenheit sei letztlich das Nonplusultra.

Die nebenstehenden Fotos und Bildtexte sowie die kleine Bildergalerie vermitteln einen Eindruck von der gelungenen Lehrabschlussfeier, der hohen Qualität der Gesellenstücke und der vergebenen Auszeichnungen.

 

(Motiv „Vordemberge Gildewart-Preisträger)

Der nach dem  1962 verstorbenen Osnabrücker Künstler benannte „Vordemberge-Gildewart-Preis“ ging an Christoph Dierker (rechts).  Obermeister Ludger Schimmöller gratulierte ihm zu seinem Hängeschrank mit bunten Skateboardschichten.

Fotos: Herbert Tiemann

 

 

 

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