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„Die Krise macht kreativ“

Handwerksbetriebe leisten großen Beitrag zum Infektionsschutz

Die Eindämmung und Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus steht zurzeit an erster Stelle. Nicht nur in der Politik ist der Infektionsschutz Thema Nummer eins. Auch die Innungsbetriebe der Region Osnabrück werden kreativ, um ihren eigenen Beitrag zum Infektionsschutz zu leisten.

Tischler, Maler, Raumausstatter und Bauunternehmen beweisen gerade in der Corona-Krise viel Kreativität, um nicht nur die Kunden und die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Ihre Lösungen bieten sie auch anderen Betrieben zum Kauf an, um den Infektionsschutz zu gewährleisten. Da Unternehmen und Privatpersonen darauf angewiesen sind, bestimmte Hygienemaßnahmen einzuhalten, ist der Ansturm auf Infektionsschutzausrüstung selbstverständlich besonders hoch. Um jedem die Möglichkeit zu geben, diese Maßnahmen einzuhalten und Schutz zu gewährleisten, ist jegliche Mithilfe besonders wichtig.

Mit selbst konzipierten Infektionsschutzwänden, mobilen Trennwänden, Hygieneschutzrollos, Face Shields und vielen weiteren kreativen Lösungen leisten die Handwerksbetriebe einen großen Beitrag zum Infektionsschutz. „Wir sind begeistert, was sich unsere Innungsbetriebe einfallen lassen, um nicht nur den eigenen Betrieb zu schützen, sondern auch etwas davon weitergeben zu können, um andere zu schützen“, so Thorsten Coch, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Osnabrück.

Auch die Friseure haben sich etwas einfallen lassen, um diese besonders schwere Zeit zu überstehen und sinnvoll zu nutzen. Viele fingen an, Mund-Nasen-Masken zu nähen und zu verkaufen. Das ist mit der bestehenden Maskenpflicht ein großer Vorteil, da so genügen Masken vorhanden sind, um die Nachfrage abzudecken.

Um die Handwerksbetriebe bei ihrer großartigen Leistung zu unterstützen, liefert die Kreishandwerkerschaft Osnabrück ihren Innungsmitgliedern stets die aktuellsten Informationen und berät umfassend, wenn Probleme oder Unklarheiten bezüglich neuer Regelungen, Hygienevorgaben oder Finanzierungshilfen auftauchen. „Eine starke Gemeinschaft ist vor allem in Krisenzeiten essenziell. Wir wollen unseren Betrieben die größte Last abnehmen, um sich voll und ganz auf ihr Handwerk konzentrieren zu können“, betonte auch Kreishandwerksmeister Siegward Schneider.

Eine Übersicht über die Infektionsschutzgegenstände der Innungsbetriebe kann unter https://www.kh-os.de/corona-pandemie/schutzausruestung.html aufgerufen werden. 

 

Foto: Manfred Bücker (Tischlerei Bücker, Hagen a.T.W.)