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Sonnenschutz für Outdoor-Worker

Julia Hannappel erhält den KH-Förderpreis 2020 an der Universität Osnabrück

Mit einer umfassenden Übersetzung der „Skin Cancer and Sun Knowledge Scale“ unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Standards ins Deutsche, schloss sie sie mit ihrer Masterarbeit eine Forschungslücke, die genau den Zahn der Zeit traf. Hautkrebsvorsorge wird vor allem bei sogenannten „Outdoor-Workern“, wie beispielsweise Dachdecker oder Straßenbauer, ein immer wichtigeres Thema.

Mit ihrer Studie, für die Hannappel über 100 Studierende rekrutiert hat, stellte sie den Zusammenhäng zwischen dem Wissen von Hautkrebs-Prävention und der tatsächlichen Anwendung von Präventionsmaßnahmen her. Durch ihre Arbeit möchte sie auf die Gefahren von Hautkrebs aufmerksam machen und vor allem Betriebe, die überwiegend Arbeiten im Freien verrichten, über mögliche Präventionsmaßnahmen aufklären. Ihre Ergebnisse sollen dafür auch international veröffentlicht werden.

„Die gesundheitliche Aufklärung der Bevölkerung liegt mir besonders am Herzen“, erzählte Hannappel, die sich derzeit im Referendariat an einer berufsbildenden Schule in Hannover befindet. „Vor allem die männlichen Handwerker wissen zwar häufig um die Hautkrebsgefahr, wenn sie ständig draußen arbeiten, wenden aber selten Präventionsmaßnahmen an. Hier würde ich gerne noch mehr Aufklärungsarbeit leisten.“

Auf der Verleihungsfeier des Förderpreises in der Aula des Schlosses der Universität Osnabrück überreichte Thorsten Coch, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH), die Urkunde für den begehrten Förderpreis, den die KH nun bereits seit 25 Jahren vergibt. „Das ist ein wirklich tolles Projekt, welches ich gerne auch an unsere Innungsbetriebe herantragen möchte“, so Coch. Eine Kooperation mit der engagierten Stipendiatin könne er sich sehr gut vorstellen.

 

(BU) Sichtlich stolz über Julia Hannappels Leistung zeigten sich auch Prof. Dr. Swen Malte John (Leiter der Abteilung Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitstheorie) (re.) und Marc Rocholl (2. v. re.), die sie für den Förderpreis vorgeschlagen haben, und KH-Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch (lks.).