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KH-Pressemitteilungen

Die Stellungnahme Ihrer Kreishandwerkerschaft Osnabrück

 

„Noch keine Vorstellung von der Angebotsvielfalt“

Moderner und energieeffizienter Hausbau

Lg Osnabrück. Am 28. und 29. Februar 2020 findet die Immobilienmesse der Sparkasse Osnabrück zum ersten Mal in der OsnabrückHalle statt. Dort können sich die Messebesucher wie-der über zahlreiche Themen rund um das Bauen, Kaufen und Modernisieren von Häusern und Wohnungen informieren.

Seit vielen Jahren nimmt auch die Dachdecker-Innung Osnabrück an der Immobilien-messe teil, um die die Messebesucher über moderne Sanierungsmöglichkeiten zu in-formieren. „In erster Linie denken viele Endverbraucher nur beim Neubau an Energieeffizienz. Doch auch beim Modernisieren und Sanieren gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um noch aufzurüsten“, so Maik Peschke, stellvertretender Kreishandwerksmeister der KH und Obermeister der Dachdecker-Innung Osnabrück.

Er möchte die Messebesucher daran erinnern, dass auch bei älteren Häusern und Wohnungen noch viel getan werden kann, um die Energieeffizienz zu steigern. „Es lohnt sich, Informationen über Sanierung von Wohnräumen einzuholen, die langfristig dabei helfen kann, Energie und Kosten einzusparen.“ Dem stellvertretenden Kreishandwerksmeister kommt es bei der Messeteilnahme vor allem darauf an, die Messebesucher jedes Jahr mit den neusten Informationen zu versorgen. Denn das Thema Modernisieren und Sanieren ist stets im Wandel. „Gerade durch die zunehmende Technisierung kommen immer wieder neue Möglichkeiten hinzu“, so Peschke. „Jedes Jahr kommen viele Messebesucher an unseren Stand und haben gar keine Vorstellung von der Angebotsvielfalt des Dachdecker-Handwerks“, erzählt auch Mario Bauer, stellvertretender Obermeister der Dachdecker-Innung Osnabrück. Der Innung ist eine fachgerechte Beratung besonders wichtig. Denn energieeffizientes Bauen und Sanieren ist Thema Nummer eins für Wohnungs- und Hausbesitzer.

Auch die „Aktion Sicher Wohnen“, die von der Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH) gemeinsam mit der Polizeiinspektion Osnabrück 2009 gegründet wurde, berät interessierte Besucher umfassend über die neusten Einbruchschutz- und Präventionsmaß-nahmen. Neben wichtigen Verhaltenstipps können sich die Messebesucher gute Ratschläge zur Installation mechanischer Sicherheitstechniken an Türen und Fenstern oder zum Einbau von Überwachsungsanlagen einholen.

Neben der Dachdecker-Innung Osnabrück präsentieren sich auch viele weitere Innungsbetriebe aus anderen Gewerken auf der Immobilienmesse, um den Besuchern wertvolle Informationen rund ums Bauen, Modernisieren und Sanieren zu liefern. Kontakt: Larissa Gorskowski, Pressereferentin Im „Haus der Innungen“, Am Schölerberg 9, 49082 Osnabrück Telefon: (0541) 96110-69, Fax: 96110-96 E-Mail: gorskowski@kh-os.de Internet: www.kh-os.de

Konstant hohes Qualitätsniveau bei den Bäckereien der Region

Öffentliche Brot- und Brötchenprüfung der Bäcker-Innung zu Osnabrück

Die freiwillige und unabhängige Selbstkontrolle der Mitgliedsbetriebe der Bäcker-Innung zu Osnabrück endete in diesem Jahr mit herausragenden Ergebnissen. Bei der Brötchenprüfung wurden alle 42 Produkte vom neutralen Prüfer Michael Isensee entweder mit „sehr gut“ und mit „gut“ bewertet und erhalten somit ein Qualitätssiegel in Form einer Urkunde für die eingereichte Brötchensorte. Bei den Broten wurden über 90 Prozent mit der Note 1 oder 2 bewertet, was in Fachkreisen ebenfalls als außeror-dentlich gutes Gesamtergebnis angesehen wird.

Wie streng und penibel der Brötchenprüfer unter den Augen der Restaurantgäste vor-geht, davon machte sich Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch, Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH), im Landkreis-Restaurant Lampe im Kreishaus persönlich ein Bild. Dabei geht es neben dem optischen Eindruck vor allem um die Oberflächen- und Krusteneigenschaften, die so genannte Lockerung, das Krumenbild, die Elastizität und selbstverständlich um den Geruch und den Geschmack des Produkts.

Ähnlich verhält es sich bei der genauen Prüfung der eingereichten Brotsorten, die Kreishandwerksmeister Siegward Schneider als „Endverbraucher“ in Augenschein nahm und sich von Brotprüfer Jens Wallenstein erklären ließ. Unterstützt wurden die beiden Prüfer von den Innungsvorstandsmitgliedern Hans Kröger, Hermann Große-Rechtien und Ehrenobermeister Willi Wolke.

Das deutsche Bäckerhandwerk liegt nicht nur hinsichtlich der Qualität seiner Produkte weltweit an der Spitze, sondern auch in punkto Sortenvielfalt. Für die beteiligten Bäckereien ist dies Motivation genug, um auch weiterhin mit höchster Sorgfalt zu arbeiten. „Besonders beeindruckend finde ich die konstant herausragende Qualität vieler Produkte unserer Innungsbetriebe“, sagte Coch angesichts der Tatsache, dass in diesem Jahr insgesamt 12 Gold-Auszeichnungen vergeben wurden. Dieses hohe Prädikat erhalten nur Produkte, die drei Kalenderjahre in Folge mit einem „Sehr gut“ abschneiden.

(BU 1) (v. lks. n. re.) Thorsten Coch lässt sich von Brötchenprüfer Michael Isensee genau er-klären, worauf es bei der Qualitätskontrolle ankommt. Es assistieren KH-Praktikant Jo-nas Beckmann, Hans Kröger und Hermann Große-Rechtien. Foto: Herbert Tiemann, KH Osnabrück

Kontakt: Herbert Tiemann, Pressereferent Im „Haus der Innungen“, Am Schölerberg 9, 49082 Osnabrück Telefon: (0541) 96110-13, Fax: 96110-96 E-Mail: tiemann@kh-os.de Internet: www.kh-os.de

Handwerk zwischen Digitalisierung und Tradition

Kreishandwerkerschaft Osnabrück begrüßt die vielfältigen Möglichkeiten bei der Nachwuchswerbung    

Osnabrück. Im Zeitalter hochleistungsfähiger Computer und Smartphones gewinnt die Frage nach der Darstellung des eigenen Betriebs im Internet immer mehr an Bedeutung. Es gibt zahlreiche „Social Media Plattformen“, die Handwerksbetriebe für sich nutzen können. Dabei geht es nicht immer nur darum, neue Kunden zu gewinnen, sondern auch verstärkt um die Nachwuchswerbung. Die Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH) mit ihren 38 angeschlossenen Innungen unterstützt ihre Handwerksbetriebe dabei, die vielfältigen Möglichkeiten des Internets für sich zu nutzen. In Kooperation mit der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim finden bereits seit zwei Jahren regelmäßige Seminare unter der Bezeichnung „Handwerk goes digital“ statt. In unterschiedlichen Themenfeldern wird leicht und verständlich aufgezeigt, wie Betriebe die Digitalisierung im Handwerk für sich nutzen können, um beispielsweise neue Geschäftsmodelle umzusetzen und natürlich auch um erfolgreich „digitale Nachwuchswerbung“ anzuwenden.  

 „Aber was nützen uns modernste Kommunikationsmöglichkeiten, wenn wir die reale Berufswelt nicht direkt vermitteln könnten?“ fragt Kreishandwerksmeister Siegward Schneider. Trotz der vielfältigen digitalen Möglichkeiten, hat die „analoge Nachwuchswerbung“ für das Handwerk noch immer einen enorm hohen Stellenwert. Das zeigte auch die letzte Ausbildungsmesse, auf der wieder einige Tausend Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen die Chance wahrnahmen, das Handwerk zum Anfassen zu erleben. „Hier präsentieren wir authentisch und hautnah, was Handwerk ausmacht, gepaart mit wichtigen Informationen über die vielfältigen Karrierechancen.“ Denn angesichts des Fachkräftemangels nutzen die Handwerksbetriebe jede Möglichkeit, um junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. „Der Aufwand, den das Handwerk jedes Jahr im Rahmen der Nachwuchswerbung betreibt, ist enorm“, bestätigt KH-Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch. Doch um die Fachkräfte von morgen zu erreichen, ist dem Handwerk kein Aufwand zu groß. Denn dank dieser Anstrengungen kann die Existenzsicherung für Berufstätige ermöglicht und  die handwerkliche Qualitätsarbeit aufrechterhalten werden.  

Kontakt: Larissa Gorskowski, Pressereferentin
Im „Haus der Innungen“,
Am Schölerberg 9,
49082 Osnabrück
Telefon: (0541) 96110-69,
Fax: 96110-96
E-Mail: gorskowski@kh-os.de
Internet: www.kreishandwerkerschaft-os.de  

Auch gute Handwerkskonjunktur hat ihre Schattenseiten

Kreishandwerkerschaft distanziert sich von euphorischen Einschätzungen

ht Osnabrück „ In der Tat ist das Handwerk in unserer Region insgesamt sehr zufrieden mit der aktuellen Konjunkturlage“, bestätigt Kreishandwerksmeister Siegward Schneider als Vorstandsvorsitzender der Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH). „Die allgemein gut gefüllten Auftragsbücher bringen viele Betriebe leider an ihre Kapazitätsgrenzen und sorgen für längere Vorlaufzeiten bei der Abwicklung.“ – Allerdings warnt Schneider vor jüngsten Fehleinschätzungen aus dem Umfeld.

„In Zeitungsberichten zur Konjunkturlage des Bauhauptgewerbes und des Ausbauhandwerks war sogar von Partylaune in den Unternehmen die Rede“, weiß KH-Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch zu berichten. „In einer anderen Publikation wurde sogar die Einschätzung vertreten, dass Handwerksbetriebe zurzeit anscheinend Mondpreise verlangen können.“ Hier müssten die Verhältnisse laut Coch gerade gerückt werden, denn diese Aussagen spiegelten keinesfalls die Realität wider.

Die zum Teil sehr gute Auslastung der Betriebe führe bei der Kundschaft zwar zu längeren Wartezeiten, jedoch hätten Notfälle nach wie vor absolute Priorität und würden schnell bearbeitet. „Kein Handwerksunternehmen freut sich, wenn Aufträge, die Stammkunden eingeschlossen, nicht in dem gewünschten Zeitrahmen erledigt werden können.“ Das Gegenteil sei der Fall, denn der Betrieb strebe die bestmögliche Lösung an und müsse darüber hinaus auch den allerorts herrschenden Fachkräftemangel kompensieren.

Die Preisveränderungen nach oben seien für handwerkliche Leistungen eher marginal und in erster Linie auf Tariferhöhungen, Anpassungen an die aktuellen Preisindizes sowie bürokratische Auflagen zurückzuführen. Die zum Teil langjährige Kundschaft vertrösten zu müssen, sei für das selbständige Handwerk schon nicht einfach, diese angespannte Lage aber auch noch mit überhöhten Preisen auszunutzen ein absolutes Tabu. „Das Handwerk wird seine Verlässlichkeit und seine Glaubwürdigkeit nicht leichtfertig aufs Spiel setzen“, so der Hauptgeschäftsführer.

Kontakt: Herbert Tiemann, Pressereferent

Im „Haus der Innungen“, Am Schölerberg 9,

49082 Osnabrück

Telefon: (0541) 96110-13, Fax: 96110-96

E-Mail: tiemann@kh-os.de

Internet: www.kreishandwerkerschaft-os.de

Für eine wohnortnahe Beschulung

Kreishandwerkerschaft Osnabrück begrüßt Bestrebungen der Landesregierung

ht Osnabrück „Schon seit mehreren Jahren drängt unsere Handwerksorganisation darauf, die Beschulung unseres beruflichen Nachwuchses möglichst wohnortnah durchzuführen“, sagt Kreishandwerksmeister Siegward Schneider. Er macht dies am Beispiel der Blockbeschulung der Straßenbauer in Cadenberge deutlich. Hier habe die Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH) leider bislang erfolglos versucht, das Kultusministerium davon zu überzeugen, dass auch in Osnabrück hervorragende Bedingungen für die betriebsbegleitende Ausbildung innerhalb des dualen Bildungssystems existieren.

Umso mehr begrüßt die KH eine Formulierung in der Koalitionsvereinbarung der niedersächsischen Landesregierung zur beruflichen Bildung, für die sich der Osnabrücker Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper stark gemacht hat. Sie lautet: „Die allgemeine und die berufliche Bildung sind gleichwertig. Eine gute berufliche Bildung ist auch Garant für die Stärke des Wirtschaftsstandortes Niedersachsen. Wesentliches Element ist dabei die duale Berufsausbildung durch das Zusammenspiel zwischen Betrieben und möglichst wohnortnahen berufsbildenden Schulen.“

Auf dieses Bekenntnis könne die KH nach den Worten von Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch aufbauen und werde ihre Anstrengungen fortsetzen, für eine wohnortnahe und damit auch kosten- und zeitsparende Beschulung einzutreten.