Die KH App fürs Handy
Jetzt kostenlos verfügbar im Apple oder Play Store.

Leistungen für das
Handwerk

KH-Presseartikel

Die Stellungnahme Ihrer Kreishandwerkerschaft Osnabrück

 

Auch gute Handwerkskonjunktur hat ihre Schattenseiten

Kreishandwerkerschaft distanziert sich von euphorischen Einschätzungen

ht Osnabrück „ In der Tat ist das Handwerk in unserer Region insgesamt sehr zufrieden mit der aktuellen Konjunkturlage“, bestätigt Kreishandwerksmeister Siegward Schneider als Vorstandsvorsitzender der Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH). „Die allgemein gut gefüllten Auftragsbücher bringen viele Betriebe leider an ihre Kapazitätsgrenzen und sorgen für längere Vorlaufzeiten bei der Abwicklung.“ – Allerdings warnt Schneider vor jüngsten Fehleinschätzungen aus dem Umfeld.

„In Zeitungsberichten zur Konjunkturlage des Bauhauptgewerbes und des Ausbauhandwerks war sogar von Partylaune in den Unternehmen die Rede“, weiß KH-Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch zu berichten. „In einer anderen Publikation wurde sogar die Einschätzung vertreten, dass Handwerksbetriebe zurzeit anscheinend Mondpreise verlangen können.“ Hier müssten die Verhältnisse laut Coch gerade gerückt werden, denn diese Aussagen spiegelten keinesfalls die Realität wider.

Die zum Teil sehr gute Auslastung der Betriebe führe bei der Kundschaft zwar zu längeren Wartezeiten, jedoch hätten Notfälle nach wie vor absolute Priorität und würden schnell bearbeitet. „Kein Handwerksunternehmen freut sich, wenn Aufträge, die Stammkunden eingeschlossen, nicht in dem gewünschten Zeitrahmen erledigt werden können.“ Das Gegenteil sei der Fall, denn der Betrieb strebe die bestmögliche Lösung an und müsse darüber hinaus auch den allerorts herrschenden Fachkräftemangel kompensieren.

Die Preisveränderungen nach oben seien für handwerkliche Leistungen eher marginal und in erster Linie auf Tariferhöhungen, Anpassungen an die aktuellen Preisindizes sowie bürokratische Auflagen zurückzuführen. Die zum Teil langjährige Kundschaft vertrösten zu müssen, sei für das selbständige Handwerk schon nicht einfach, diese angespannte Lage aber auch noch mit überhöhten Preisen auszunutzen ein absolutes Tabu. „Das Handwerk wird seine Verlässlichkeit und seine Glaubwürdigkeit nicht leichtfertig aufs Spiel setzen“, so der Hauptgeschäftsführer.

Kontakt: Herbert Tiemann, Pressereferent

Im „Haus der Innungen“, Am Schölerberg 9,

49082 Osnabrück

Telefon: (0541) 96110-13, Fax: 96110-96

E-Mail: tiemann@kh-os.de

Internet: www.kreishandwerkerschaft-os.de

Für eine wohnortnahe Beschulung

Kreishandwerkerschaft Osnabrück begrüßt Bestrebungen der Landesregierung

ht Osnabrück „Schon seit mehreren Jahren drängt unsere Handwerksorganisation darauf, die Beschulung unseres beruflichen Nachwuchses möglichst wohnortnah durchzuführen“, sagt Kreishandwerksmeister Siegward Schneider. Er macht dies am Beispiel der Blockbeschulung der Straßenbauer in Cadenberge deutlich. Hier habe die Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH) leider bislang erfolglos versucht, das Kultusministerium davon zu überzeugen, dass auch in Osnabrück hervorragende Bedingungen für die betriebsbegleitende Ausbildung innerhalb des dualen Bildungssystems existieren.

Umso mehr begrüßt die KH eine Formulierung in der Koalitionsvereinbarung der niedersächsischen Landesregierung zur beruflichen Bildung, für die sich der Osnabrücker Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper stark gemacht hat. Sie lautet: „Die allgemeine und die berufliche Bildung sind gleichwertig. Eine gute berufliche Bildung ist auch Garant für die Stärke des Wirtschaftsstandortes Niedersachsen. Wesentliches Element ist dabei die duale Berufsausbildung durch das Zusammenspiel zwischen Betrieben und möglichst wohnortnahen berufsbildenden Schulen.“

Auf dieses Bekenntnis könne die KH nach den Worten von Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch aufbauen und werde ihre Anstrengungen fortsetzen, für eine wohnortnahe und damit auch kosten- und zeitsparende Beschulung einzutreten.