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Eine neue KH-App soll die Kommunikation erleichtern

KH-Delegiertenversammlung

Auch das Handwerk steht vor den neuen Aufgaben und neuen Chancen, die die sogenannte „Digitalisierung“ mit sich bringt. Was das für die Kommunikation untereinander bedeutet, berichtete Jens Paas von der Firma facilioo GmbH den rund 43 Delegierten auf der Delegiertenversammlung der Kreishandwerkerschaft Osnabrück (KH). Eine neue KH-App soll die Kommunikation innerhalb der 39 Innungen, die der KH angeschlossen sind, erleichtern. Auch der Austausch zwischen KH und den Innungen soll dadurch effizienter werden. Die App verspricht einzelne Innungsmitglieder, Obermeister oder ganze Innungen mit nur einem Knopfdruck per Smartphone, E-Mail oder Brief zu kontaktieren. „Zeitsparend und effizient“, versprach Paas den Delegierten. „Dazu geht die App auch vertraulich mit personenbezogenen Daten um und ist dadurch sicher.“ Anders als bei anderen Anbietern, würden die Informationen hier nicht weitergegeben, sondern blieben auf deutschen Servern. Das sei ein wichtiger Schritt, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und mit der Zeit zu gehen. Nach dem umfangreichen Vortrag, votierten die Delegierten für die Einführung der App als neues Kommunikationsmittel zwischen Innungen und KH. Der Innovationsgedanke fand sich auch im Jahresbericht von Kreishandwerksmeister Siegward Schneider wieder, der die wichtigsten Aktivitäten und Veranstaltungen der KH und ihrer angeschlossenen Innungen zusammenfasste. Zahlreiche Veranstaltungen, die Beteiligung an Messen und Innungsversammlungen zeigen, dass das Innungsleben nie still steht. Auch die Präsentation zum Neubau „Haus der Innungen“ vom Architekten Dangard Schubert, Kornhage + Schubert, zeigte, dass die KH in die Zukunft blickt. Mit neuen Seminarräumen will die KH ihre Innungsbetriebe in Zukunft noch besser unterstützen. Vor allem das Thema Ausbildung wird besonders hoch gehalten. Das Konzept der Berufsorientierungsmesse „Ausbildung 49“ wurde für dieses Jahr angepasst und verbessert, um als Handwerk noch präsenter auftreten zu können. Ausbildung und Nachwuchsförderung steht auch bei der HuB-Stiftung im Fokus. Reiner Möhle, Präsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, betonte die Wichtigkeit der Nachwuchsförderung und rief auch die Innungen dazu auf, sich noch stärker zu beteiligen. Die HuB-Stiftung brauche Zustifter, um weiterhin effektiv fördern zu können. Ein weiteres Highlight dieses Jahres war auch die neue Kampagne des Handwerks, die KH-Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch den Delegierten vorstellte. „Ist das noch Handwerk?“, fragt die Kampagne bewusst provokant, für die sich auch Johanna Röh, Tischlermeisterin aus Alfhausen und Innungsmitglied der Tischler-Innung Bersenbrück, in diesem Jahr zur Verfügung stellte. Seit 2010 investiert das Handwerk stetig in die deutsche Imagekampagne, die ausschließlich für das Handwerk und die Betriebe gemacht wird. Coch betont, dass die Betriebe die Kampagne stärker für sich einsetzen und nutzen sollten. Denn: „Andere Wirtschaftszweige beneiden uns um diese Kampagne und diese öffentliche Wahrnehmung.“ Die Regularien, die Vorstellung des Haushaltsplans und der Jahresrechnung, konnten innerhalb der insgesamt 16 Tagesordnungspunkte der Delegiertenversammlung schnell abgewickelt werden, was unter anderem auch an den Vorbesprechungen in Osnabrück, Bersenbrück und Melle lag, auf denen bereits viele Fragen im Vorfeld geklärt werden konnten. Coch stellte den Delegierten auch die neue Personalsituation in der KH vor, die rentenbedingt einige Veränderungen erfahren wird. Trotz der Veränderungen versprach Coch den Delegierten, dass die individuelle Innungsbetreuung bestehen bleibt. Neben den Regularien erhielten Horst Glüsenkamp (OM der Innung der Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere Osnabrück-Emsland), Markus Heuger (OM der Fliesen- und Natursteinleger-Innung Osnabrück-Emsland), Jens-Peter Zuther (OM der Straßenbauer-Innung Osnabrück-Emsland) und Carsten Luttmann (OM der Innung Sanitär-, Heizungs- Klima und Klempnertechnik Osnabrück-Land) von Kreishandwerksmeister Siegward Schneider das Handwerkszeichen als äußeres Zeichen der Ausübung des Ehrenamtes.

Foto 1: Für ihr ehrenamtliches Engagement als Obermeister erhielten (v. lks.) Horst Glüsenkamp (OM der Innung der Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere Osnabrück-Emsland), Markus Heuger (OM der Fliesen- und Natursteinleger-Innung Osnabrück-Emsland), Jens-Peter Zuther (OM der Straßenbauer-Innung Osnabrück-Emsland) und Carsten Luttmann (OM der Innung Sanitär-, Heizungs- Klima und Klempnertechnik Osnabrück-Land) aus der Hand von KHM Siegward Schneider das „Handwerkszeichen mit goldenem Mittelfeld“.

Foto 2: Architekt Dangard Schubert (Mitte) erklärte den Delegierten anschaulich, wie die neue Immobilie aussehen soll. Wie wichtig das neue Gebäude für die KH und den ihr angeschlossenen Innungen ist, betonten auch KH-Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch (lks.) und Kreishandwerksmeister Siegward Schneider (re.).

Fotos: Larissa Gorskowski