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„Handwerk goes digital“ stößt auf großes Interesse

Seminar zum Baustellenmanagement im „Haus der Innungen“

„Mobile Anwendungen im Baustellenmanagement“ sind bei vielen Handwerksbetrieben, die auf digitale Lösungen setzen, von größter Bedeutung. Entsprechend gut besetzt war die Aula im „Haus der Innungen“, als Rainer Holtz, Bereichsleiter Entwicklung und Technologietransfer der BFE Oldenburg, dieses Thema nachvollziehbar und mit imposanten Beispielen aus der Betriebspraxis angereichert, den Teilnehmern aus den Bereichen Bauhaupt-  und Ausbaugewerbe vermittelte.

KH-Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch betonte bei der Begrüßung der über 50 Teilnehmer/-innen, dass die Handwerksorganisationen ihre Mitgliedsbetriebe bei der Umstellung auf digitale Prozesse auch weiterhin intensiv begleiten werden. Der Referent machte gleich zu Beginn sehr deutlich klar, dass die meisten Betriebe, die nicht alsbald digitale Umstrukturierungen vornehmen, Wettbewerbsnachteile in Kauf nehmen müssen. Auch ein Zurück von der digitalen Ebene in die „analoge Ecke“ werde es dann nicht mehr geben, weil das gesamte Umfeld, sei es der Hersteller, der Großhändler oder der Endkunde, sich ebenfalls schon auf einem mehr oder weniger langen Stück des digitalen Weges befinden.

Sehr seriös und verständlich behandelte Rainer Holtz sein komplexes Thema, indem er vor allem der IT-Sicherheit ein breites Feld einräumte, denn schließlich gehe es hier nicht um private Kommunikation per Facebook oder WhatsApp, sondern um die Verwendung äußerst sensibler und wertvoller Betriebsdaten im Rahmen der gewerblichen Nutzung. Da der Markt für Software-Lösungen im Bereich Baustellenmanagement für den Laien oft unüberschaubar erscheint, beschränkte der Seminarleiter sich in den zwei Stunden bei der praktischen Darstellung auf einige wenige, dafür aber umso beeindruckendere Programme. Etwa wenn ein mit einer AR - Brille (Augmented Reality, dt.: Erweiterte Realität) ausgestatteter Monteur eine größere Steuerungsanlage inspiziert. Bei eventuell auftretenden Fragen und Problemen erfährt er unmittelbare externe Unterstützung, wo eine kontaktierte Person sowohl die virtuelle Anlage als auch das reale Sichtfeld des Monteurs auf einem Monitor vor sich hat. Beide können sich gezielt auf die mit größter Wahrscheinlichkeit erfolgreiche  Fehlersuche machen, vermeiden langwierige Unterbrechungen und machen den Arbeitseinsatz letztendlich besser kalkulierbar.

Foto: Herbert Tiemann