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37 neue Land- und Baumaschinenmechatroniker: Innung feiert erfolgreichen Fachkräftenachwuchs

Mit der Lossprechung von 37 neuen Land- und Baumaschinenmechatronikerinnen und -mechatronikern hat die Land- und Baumaschinentechniker-Innung Osnabrück am 29. Januar 2026 ein starkes Zeichen für die Zukunft gesetzt. Rund 150 Gäste waren trotz winterlicher Straßenverhältnisse nach Ostercappeln‑Venne gekommen, um diesen besonderen Moment im Festsaal der Gaststätte Beinker zu feiern – darunter Familien, Freunde, Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Vertreter der regionalen Berufsschulen.

 Ausbildung im Aufwind – Berufsfeld bleibt attraktiv

Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Ausbildungszahlen: Der Beruf verzeichnet seit mehreren Jahren kontinuierlich steigende Nachwuchszahlen. Und auch der bereits gestartete Folgejahrgang ist nochmals stärker besetzt als die aktuelle Abschlussklasse. Ausbildungsbetriebe und Innung sehen darin ein klares Signal für die Zukunftsfähigkeit eines Berufs, der für Land- und Bauwirtschaft unverzichtbar ist – und jungen Menschen hervorragende Perspektiven bietet.

 Auszeichnungen für herausragende Leistungen

Für herausragende Leistungen in der Gesellenprüfung wurden zwei Nachwuchskräfte ausgezeichnet:

  • Als Bester der Winterprüfung 2026 Niklas Fisse von Agravis Technik Münsterland Ems GmbH
  • Als Gesamt‑Innungssieger 2026 Lukas Nordmann von Kotte Landtechnik GmbH & Co. KG, der bereits in der vorgezogenen Sommerprüfung seine Gesellenprüfung abgelegt hatte

Alle erhielten eine Ehrenurkunde, die beiden Gesellen zusätzlich noch ein Präsent der Innung.

Obermeister Maik Sabelhaus: „Bleibt neugierig, bleibt bodenständig und seid stolz auf euch“

In seiner Ansprache würdigte Obermeister Maik Sabelhaus das Durchhaltevermögen der Absolventinnen und Absolventen und bedankte sich ausdrücklich bei den Ausbildungsbetrieben, die mit viel Engagement zur erfolgreichen Ausbildung beigetragen haben. Er betonte, wie wichtig der Beruf der Land- und Baumaschinenmechatronikerinnen und -mechatroniker für die Land- und Bauwirtschaft geworden ist – Branchen, die ohne verlässliche Technik und gut qualifizierte Fachkräfte kaum arbeitsfähig wären.

Zugleich hob er hervor, dass die steigenden Ausbildungszahlen eine klare Sprache sprechen. Der Beruf ist attraktiv, bietet eine sichere Zukunft und eröffnet jungen Menschen zahlreiche Möglichkeiten. Sabelhaus erinnerte daran, dass die frischen Gesellinnen und Gesellen nun an einem Punkt stehen, an dem ihnen viele Wege offenstehen: Sei es eine Spezialisierung, der Weg zum Meistertitel, die Gründung eines eigenen Betriebs oder später die Rolle als Ausbilder und vielleicht auch selbst irgendwann Prüfer für den Branchennachwuchs.

Besonders wichtig sei, so der Obermeister, dass gutes Handwerk nicht allein auf Fachwissen basiert, sondern auch auf Leidenschaft, Neugier und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Mit einem Schmunzeln schloss er seine Rede mit einem augenzwinkernden Wunsch: „Und immer eine Maschine, die beim ersten Starten anspringt.“

 Feierlicher Ablauf und ein starkes Miteinander

Nach der Rede wurden die Abschlusszeugnisse und Gesellenbriefe gemeinsam mit dem Gesellenprüfungsausschuss und Vertreterinnen und Vertretern der Berufsbildenden Schulen aus Bersenbrück und Melle übergeben. Im Anschluss folgte die Ehrung der Innungssieger und ein gemeinsames Gruppenfoto. Eine besonders schöne Geste: Die Absolventinnen und Absolventen aus Melle hatten zwei Abschluss‑Hoodies für ihre Lehrkräfte gestaltet und überreichten diese als persönliches Dankeschön.

Beim anschließenden Essen und geselligen Zusammensein herrschte eine familiäre und herzliche Stimmung.

 Ein starkes Zeichen für die Zukunft

Mit 38 erfolgreichen Prüfungen, steigenden Ausbildungszahlen und einem engagierten Folgejahrgang zeigt die Lossprechung 2026 eindrucksvoll, wie lebendig und zukunftsfähig das Land‑ und Baumaschinenmechatroniker‑Handwerk ist.

 Die Innung gratuliert allen neuen Gesellinnen und Gesellen sehr herzlich und wünscht ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren beruflichen Weg.

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