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700 Jahre Schuhmacher-Innung Osnabrück-Emsland feierlich begangen

Mit einem festlichen Empfang im historischen Rathaus der Stadt Osnabrück feierte die Schuhmacher-Innung Osnabrück-Emsland ihr 700-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste aus Handwerk, Politik und Wirtschaft kamen zusammen, um dieses besondere Jubiläum zu würdigen.

Obermeister Erich Schulte freute sich über die große Resonanz und begrüßte die zahlreichen Gäste herzlich. Er dankte allen Anwesenden für ihr Kommen und hob die lange Tradition sowie den Zusammenhalt der Innung hervor.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Anwesenden und betonte in ihrem Grußwort die große Bedeutung des Handwerks für die Entwicklung der Stadt Osnabrück. Das Handwerk sei seit Jahrhunderten ein wichtiger Pfeiler der Stadtgesellschaft und spiele auch heute eine unverzichtbare Rolle für Wirtschaft, Ausbildung und das gesellschaftliche Leben.

Anschließend blickte Hauptgeschäftsführer Thorsten Coch von der Kreishandwerkerschaft Osnabrück auf die Geschichte der Innung zurück. Mit interessanten Zahlen, Fakten und Einblicken in das Innungsleben der vergangenen Jahrzehnte verdeutlichte er den Wandel des Schuhmacherhandwerks und die Entwicklung der Innung bis in die heutige Zeit.

Den Festvortrag hielt der Publizist und Autor Heiko Schulze. Er spannte den Bogen zur Geschichte des Schuhmacherhandwerks in Osnabrück und ging dabei auf den Schuhmacher-Gesellenaufstand ein, den er in seinem Buch Geplatzte Kragen behandelt. Im Anschluss trug er eine Passage aus dem Werk vor.

Zum Abschluss versammelten sich die Gäste zu einem gemeinsamen Gruppenfoto auf der Treppe vor dem Rathaus, bevor die Jubiläumsfeier bei einem gemeinsamen Mittagessen in geselliger Runde ihren Ausklang fand.

 

 

Text- und Bildquelle: Kerstin Martin (KH)

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