Die Innung der Metallhandwerke Bersenbrück, die Innung der Metallhandwerke Melle und die Metall-Innung Osnabrück haben am 12. November die Fusion zur neuen „Metall-Innung Region Osnabrück“ beschlossen. Zum 1. Januar 2026 schließen sich die drei Regionen offiziell zusammen. Damit entsteht die größte Metall-Innung in Niedersachsen. Künftig vertritt die neue Innung rund 100 Mitgliedsbetriebe in Stadt und Landkreis Osnabrück.
Alle Versammlungen fanden in der Gaststätte Beinker in Ostercappeln-Venne statt. Zu Beginn des Abends tagten die drei Innungen jeweils getrennt, um über den Zusammenschluss abzustimmen. In allen drei Versammlungen stimmten die Mitglieder mehrheitlich für die Fusion und stellten damit die Weichen für eine gemeinsame Zukunft innerhalb der Kreishandwerkerschaft Osnabrück.
Mit dem Zusammenschluss stellen die Innungen ihre bewährte Zusammenarbeit auf eine gemeinsame organisatorische Basis. Ziel ist es, Strukturen besser zu vernetzen, Synergien zu nutzen, die Angebote für die Mitgliedsbetriebe weiterzuentwickeln und die Interessen des Metallhandwerks in der Region auch langfristig wirkungsvoll zu vertreten. Die neue Innung will ein starker Ansprechpartner für Betriebe, Politik, Verwaltung und Bildungspartner sein.
Im Anschluss an die getrennten Abstimmungen kamen rund 50 Anwesende zu einer gemeinsamen Versammlung zusammen. Dort wurden der neue Vorstand und die erforderlichen Ausschüsse gewählt. Außerdem fasste die Versammlung weitere Beschlüsse zur Ausgestaltung der gemeinsamen Innung, unter anderem zu Beiträgen, Gebühren und der künftigen Geschäftsführung.
Zum Obermeister der „Metall-Innung Region Osnabrück“ wurde Ralf Reizer gewählt, der bislang die Metall-Innung Osnabrück vertritt. Unterstützt wird er von Martin Göckemeyer, bisher Obermeister in Melle, und Reiner Lahrmann, bisher Obermeister in Bersenbrück, die künftig als stellvertretende Obermeister tätig sind. Damit spiegelt der Vorstand die drei bisherigen Innungsbezirke wider und sorgt zugleich für Kontinuität in der ehrenamtlichen Führung.
Die Wahlleitung lag bei Friedmut Wurst, Ehrenobermeister der Innung Bersenbrück. Er überreichte dem neuen Obermeister ein von ihm selbst geschmiedetes Hufeisen als Glückssymbol aus der Handwerkertradition. Beim anschließenden Grünkohlessen nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, sich innungsübergreifend auszutauschen, Kontakte zu vertiefen und den Start in die gemeinsame „Metall-Innung Region Osnabrück“ zu feiern.
Bildquelle: Katja Perzl
